Die Geschichte des Salzbergwerks Wieliczka in Kürze
Die Geschichte des Salzbergwerks Wieliczka beginnt im 13. Jahrhundert mit dem Abbau von Steinsalz. Der industrielle Abbau begann in den 1280er-Jahren, und die erste schriftliche Erwähnung von Steinsalz steht im Stadtrecht von 1290. Ab dem Ende des 13. Jahrhunderts arbeiteten Wieliczka und Bochnia als ein gemeinsames Unternehmen, die königlichen Krakauer Salinen (Żupy Krakowskie). Verwaltet wurden sie vom Salzgrafenschloss in Wieliczka.
Die Steinsalzförderung endete 1964, und die Lagerstätte wurde am 30. Juni 1996 ganz aufgegeben. Besucher liefen aber lange vorher durch das Bergwerk. Die Zahlen zur Anlage findest du bei den Fakten zum Salzbergwerk Wieliczka, und für den Besuch lohnt der Blick auf die Tickets für das Salzbergwerk.

Zeittafel: Wieliczka von 1280 bis 2013
Die wichtigsten Daten der Reihe nach.
| Zeitpunkt | Was geschah |
|---|---|
| 13. Jahrhundert | Der Abbau von Steinsalz beginnt in Wieliczka |
| 1280er-Jahre | Der industrielle Abbau beginnt |
| 1290 | Erste schriftliche Erwähnung von Steinsalz im Stadtrecht |
| Ende des 13. Jahrhunderts | Die königlichen Krakauer Salinen arbeiten als gemeinsames Unternehmen |
| Frühes 19. Jahrhundert | Es gibt eine unterirdische Route für Besucher |
| 1896 | Die Kammer der Kinga-Kapelle stammt aus diesem Jahr |
| 1964 | Die Steinsalzförderung endet |
| 1978 | Wieliczka wird in die UNESCO-Welterbeliste eingetragen |
| 30. Juni 1996 | Jede Ausbeutung der Lagerstätte endet |
| 2013 | Die UNESCO-Eintragung wird erweitert |
Zwischen 1964 und 1996 arbeitete das Bergwerk mit Sole. Wenn du dir nur drei Jahreszahlen merken willst, nimm 1290, 1964 und 1996.
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Ausflüge und Tickets für das Salzbergwerk Wieliczka
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Vom Arbeitsbergwerk zur Besucherroute
Die unterirdische Besucherroute gibt es seit dem frühen 19. Jahrhundert. Förderung und Besichtigung liefen also weit über ein Jahrhundert nebeneinander her. Heute beginnt der Besuch am Daniłowicz-Schacht, und das Krakauer Salinenmuseum betreibt die unterirdische Ausstellung auf Sohle III.
Der Museumsteil ist im Ticket enthalten und dauert etwa 1 Stunde. Er ist nicht dasselbe wie das Salzgrafenschloss über Tage. Die unterirdische Ausstellung und das Schloss sind zwei verschiedene Orte, prüf also, was ein Ausflug einschließt. Die Routen erklärt die Seite zu den Ausflügen ins Salzbergwerk.

Die Kinga-Kapelle und die Bergleute, die sie schufen
Die Kapelle der heiligen Kinga (Kaplica św. Kingi) liegt 101 m unter Tage. Ihre Kammer stammt aus dem Jahr 1896. Zentrale Bergleute und Bildhauer waren Józef und Tomasz Markowski sowie Antoni Wyrodek, und weitere Generationen von Bergleuten arbeiteten mit. Das Abendmahl-Relief von Wyrodek ist von Leonardo da Vinci angeregt, aber kein Werk Leonardos.
Der Boden ist aus einem Salzblock gehauen, die Kronleuchter bestehen aus Salzkristallen. Hier finden Sonntagsmessen, Hochzeiten, die Weihnachtsmette und gelegentlich Kammerkonzerte statt, auf einen festen Termin kannst du dich als Besucher aber nicht verlassen. In die Kapelle kommst du mit deinem Führer auf der Route. Mehr steht auf der Seite zur Kinga-Kapelle.

Die Legende der heiligen Kinga
Das Bergwerk erzählt eine Legende, die die Kammer Janowice mit Kinga verbindet. Die Legende bringt Kinga mit dem Finden des Salzes und mit ihrem Verlobungsring in Verbindung. Sie ist eine Legende und kein belegtes Ereignis, und sie sollte nicht als geschichtliche Entdeckung des Salzes erzählt werden.
Nimm die Geschichte als Teil der Überlieferung des Bergwerks. Sie erklärt, warum die Kapelle ihren Namen trägt, aber sie datiert nicht den Beginn des Abbaus. Für die Daten gilt die Zeittafel oben.

Die Arbeit der Bergleute und die Bergmannsroute
Die Bergmannsroute erinnert an die tägliche Arbeit unter Tage. Du prüfst die Luft, suchst Salz und findest deinen Weg, dazu gehören die historischen Tätigkeiten des Methanprüfers und des Grubenzimmerers. Dazu trägst du Helm, Lampe, Kohlenmonoxidabsorber und Schutzanzug. Die Route ist für Besucher ab 10 Jahren, geführt wird auf Polnisch oder Englisch.
Eine weitere Spur der jüngeren Geschichte ist die Kammer Weimar. Ihr Solesee entstand, als der Boden in den 1960er-Jahren geflutet wurde. Dort stehen eine Salzskulptur des Skarbnik und ein Goethe-Denkmal. Was du unterwegs siehst, steht bei der Bergmannsroute und bei den Kammern und Seen.

UNESCO: wie das Bergwerk Welterbe wurde
Die Stätte heißt „Wieliczka and Bochnia Royal Salt Mines“. Sie wurde 1978 eingetragen, 2013 erweitert und erfüllt das Kriterium (iv). Die Eintragung umfasst beide Bergwerke und das Salzgrafenschloss in Wieliczka. Wieliczka gehörte zu den ersten 12 Stätten der Welterbeliste.
Die gemeinsame Eintragung ergibt keinen gemeinsamen Eintritt. Plane und buche für jeden Ort einzeln.
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Seiten, die die Geschichte fortsetzen.
Geschichte des Salzbergwerks Wieliczka: häufige Fragen
Wann begann der Salzabbau in Wieliczka?
Steinsalz wird seit dem 13. Jahrhundert abgebaut. Der industrielle Abbau begann in den 1280er-Jahren, und die erste schriftliche Erwähnung von Steinsalz stammt von 1290.
Wann endete der Abbau?
Die Steinsalzförderung endete 1964. Jede Ausbeutung der Lagerstätte hörte am 30. Juni 1996 auf. Dazwischen arbeitete das Bergwerk mit Sole.
Seit wann fahren Besucher ein?
Eine unterirdische Besucherroute gibt es seit dem frühen 19. Jahrhundert, lange vor dem Ende des Abbaus.
Ist die Legende der heiligen Kinga wahr?
Sie ist eine Legende. Das Bergwerk verbindet die Kammer Janowice mit Kinga, dem Salz und ihrem Verlobungsring, aber ein belegtes geschichtliches Ereignis ist das nicht.
Ist Wieliczka UNESCO-Welterbe?
Ja. Wieliczka wurde 1978 eingetragen, und die Eintragung, zu der heute auch Bochnia und das Salzgrafenschloss gehören, wurde 2013 erweitert.
Ist das die offizielle Website des Bergwerks?
Nein. Das ist ein unabhängiger Guide und wird weder vom Bergwerk noch vom Museum oder einem Tourveranstalter betrieben.


